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Gefördert von der Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg haben im Schuljahr 2020/2021 mehr als 13.000 Kinder in Baden-Württemberg Aktion für mehr Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz auf dem Schulweg teilgenommen. Auch viele Wartbergschüler und Schülerinnen haben mitgemacht!

Die Herausforderung: Nach den Pfingstferien innerhalb von 6 Wochen mindestens 20-mal ohne Elterntaxi in die Schule zu kommen. Ob mit dem Fahrrad, dem Tretroller oder zu Fuß – Hauptsache das Auto blieb in der Garage. Kinder, die diese Aufgabe gemeistert haben, erhielten als Anerkennung für so viel Bewegung und Klimaschutz eine SpoSpiTo-Urkunde! Doch der eigentliche Lohn war eine tägliche Bewegungs-Einheit noch vor Unterrichtsbeginn – und der Stolz, den Weg zur Schule selbst zurückgelegt zu haben. Zudem wurden unter allen erfolgreich teilnehmenden Kindern hochwertige Preise im Wert von 10.000 Euro verlost. Darunter fünf Gutscheine im Wert von 500 Euro von Lucky Bike; 35 BigWheel Scooter von Hudora, 50 Kinderrucksäcke von Vaude und viele weitere.

Das Bild zeigt die erfolgreichen drei Gewinner der Wartbergschule Herbrechtingen.

SpoSpiTo

 

 

 

 


Über SpoSpiTo – bringt Kinder in Bewegung!

SpoSpiTo steht für Sporteln, Spielen und Toben. Das Ziel von SpoSpiTo ist es, Kinder für mehr Bewegung zu begeistern und zu motivieren. Hierzu werden seit 2011 große Bewegungstage in Zusammenarbeit mit Sportvereinen organisiert, bei denen sich Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren an vielen verschiedenen Bewegungsstationen in einer großen Turnhalle nach Herzenslust austoben und ihrem natürlichen Bewegungsdrang freien Lauf lassen können (www.spospito.de).

Mit dem SpoSpiTo-Bewegungs-Pass (seit 2019) sollen Kinder zum einen zur Bewegung an der frischen Luft animiert werden, so dass der bewegte Einstieg in den Tag der Kinder gelingt und sie wacher, ausgeglichener und konzentrierter durch ihren Alltag gehen. Zum anderen werden ihre Abwehrkräfte gestärkt, sie lernen frühzeitig mit den Herausforderungen des Straßenverkehrs umzugehen und gewinnen Sicherheit. Gerade in der jetzigen Zeit von Corona ist es erforderlich, Bewegung in den Alltag der Kinder zu integrieren, da sehr viele Bewegungsangebote für die Kinder wegfallen (Sportunterricht, Sportverein).

Wir haben uns entschlossen mit unserer Schule am SpoSpiTo-Bewegungs-Pass 2021, einem Bewegungsprojekt von „SpoSpiTo – bringt Kinder in Bewegung!“, teilzunehmen. Gefördert von der Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg ist das Projekt für unsere Schule kostenlos.

Warum haben wir uns dazu entschieden?
Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule, weil das vermeintlich sicherer ist. Doch der Bring- und Holverkehr vor unserer Schule führt immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen. Das Projekt ist eine gute Gelegenheit auszuprobieren, ob es auch ohne Auto geht.

Die Herausforderung
Jedes Kind erhält einen SpoSpiTo-Bewegungs-Pass. Für jeden Tag nach den Pfingstferien 2021, an dem ein Kind den Weg (Hin- und Rückweg) zur Schule zu Fuß, mit dem Tretroller oder mit dem Fahrrad (erst nach der Verkehrsprüfung) zurückgelegt hat (gerne in Begleitung eines Elternteils), dürfen die Eltern eine Unterschrift in eine entsprechende Tabelle setzen. Ist die Tabelle mit 20 Unterschriften gefüllt, kann der SpoSpiTo-Bewegungs-Pass bei der Klassenlehrkraft abgegeben werden. Dafür erhält jedes Kind eine Urkunde! Zudem können alle abgegebenen SpoSpiTo- Bewegungs-Pässe an einer großen Verlosung mit tollen Preisen im Wert von 10.000 € teilnehmen (Einverständnis der Eltern zur Teilnahme am Gewinnspiel vorausgesetzt). Zu gewinnen gibt es unter anderem: fünf Gutscheine im Wert von 500 Euro von Lucky Bike; 35 BigWheel Scooter von Hudora, 50 Kinderrucksäcke von Vaude und viele weitere.

Der Nutzen
Für die Kinder hat es viele Vorteile, den Schulweg zu Fuß, mit dem Tretroller oder dem Fahrrad zurückzulegen:

  • Regelmäßige Bewegung stärkt die Abwehrkräfte, beugt Haltungsschwächen und Übergewicht vor und macht außerdem viel Spaß. Der Weg zur Grundschule eignet sich bestens als tägliche Trainingseinheit.
  • Durch die Bewegung an der frischen Luft werden die Kinder wacher und ausgeglichener, wodurch sie konzentrierter durch ihren Alltag gehen.
  • Die Kinder lernen frühzeitig mit den Herausforderungen des Straßenverkehrs umzugehen und gewinnen Sicherheit. Der Schulweg eignet sich ideal, um richtiges Verkehrsverhalten Schritt für Schritt zu trainieren – zuerst an der Hand der Eltern und später alleine oder mit Freundinnen und Freunden. Das ist wichtig, denn die Eltern können ihre Kinder zukünftig nicht immer auf allen Wegen begleiten.
  • Auf dem Schulweg sammeln Kinder grundlegende Erfahrungen, die für ihre persönliche Entwicklung wichtig sind. Sie knüpfen soziale Kontakte, erforschen mit anderen Kindern die Umgebung und machen Entdeckungen in der Natur. Kurz: Sie erkunden auf eigene Faust die Welt. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein und fördert ihre Eigenverantwortung.

Auch die Eltern profitieren davon, wenn ihr Kind selbstständiger wird. Der morgendliche Stress endet an der eigenen Haustür und die Eltern sparen sich die Zeit für das Bringen und Holen. Wer will, darf seinen Sprössling aber natürlich zur Schule begleiten.

Und nicht zuletzt leisten wir mit dem Projekt einen Beitrag zum Klimaschutz und damit auch für die Zukunft unserer Kinder. Jeder Weg, der zu Fuß, mit dem Tretroller oder mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, verringert den Verkehr und damit auch die Umweltverschmutzung.

Einsetzungsfeier KockZum ersten Mal in der Geschichte der Wartbergschule hat Rektorin Simone Feldwieser eine Konrektorin an ihrer Seite.
Frau Regina Kock, beliebte und geschätzte Lehrerin der Wartbergschule, bekam im Rahmen einer kleinen Einsetzungsfeier am 26.04.2021 an der Schule ihre Ernennungsurkunde als Konrektorin überreicht.
Frau Kock, die nach Referendariat in Jungingen, Schuldienst in Oberkochen, Nattheim und wieder Oberkochen seit 2013 zum Kollegium der Wartbergschule gehört, hat schon im Schuljahr 2018/2019 kommissarisch mit Herrn Mayer die Schulleitung der Wartbergschule übernommen und in dieser Zeit schon Einblicke in die Arbeit der Schulleitung bekommen.
Die Schulleitung und das Kollegium freuen sich über die Ernennung von Regina Kock als Konrektorin und auf eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit.

Nach der langen Zeit der Schulschließung konnten 23 erfolgreiche Viertklässlerinnen und Viertklässler endlich ihre Schwimmpässe in Bronze von ihren Klassenlehrerinnen überreicht bekommen. Bereits seit Beginn des Schuljahres hatten sie sich intensiv auf diese Prüfung vorbereitet. Ende 2020 war es dann soweit und sie mussten die Prüfungsanforderungen in der Praxis wie auch ihr theoretisches Wissen über die Baderegeln beweisen und bestehen. Im Wasser galt es die verschiedenen praktischen Disziplinen zu absolvieren. Es mussten Bahnen geschwommen, Sprünge absolviert und Ringe vom Beckenboden geholt werden. Die Schülerinnen und Schüler legten nach der neuen Prüfungsordnung das „Deutsche Schwimmabzeichen“ in Bronze ab. Hier waren die Schülerinnen und Schüler bei der Schwimmdisziplin mehr gefordert als bisher. So mussten die Prüflinge nicht nur die 200 m schwimmen, sondern darüber hinaus bestand die Aufgabe darin, mit einem Sprung kopfwärts beginnend, 15 Minuten am Stück zu schwimmen. In dieser Zeit sind mindestens 200 m zurückzulegen, davon 150 m in Bauch- oder Rückenlage, in einer erkennbaren Schwimmart und 50 m in der anderen Körperlage.  Schon bei den hinführenden Übungen zeigte sich, dass das Rückenschwimmen über 50 m für einige Schülerinnen und Schüler eine Herausforderung war. Überwacht und durchgeführt wurde die Prüfung vom langjährigen DLRG-Mitglied Kurt Heim, der unsere Schwimmschülerinnen und Schwimmschüler seit drei Jahren im Schwimmunterricht begleitet, und dem Schwimmlehrer-Team.

Corona bedingt konnten die Schwimmpässe und Abzeichen erst jetzt im März 2021 im Klassenverband übergeben werden.

Ein großer Dank gilt der Stadtverwaltung Herbrechtingen und der TWH, die zwischen den Sommerferien und Weihnachten 2020 das Jurawell für die Schulen unter strengen Bedingungen freigegeben hatten.

 

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